Hamburg – (m)eine Perle

Zum wiederholten Mal besuchte ich die Hansestadt. Es ist einfach eindrucksvoll, dieses Miteinander von Hafen und Stadt zu erleben. Wie geschaffen ist dann natürlich die „Hafencity“ zu einem Ausflug mit der Kamera. Danke nochmals an den „Fotofreak“ Michael Drügg, der mit mir losgezogen ist, um zum Abschluß ein köstliches Mahl im „Fischbeisl“ zu genießen. Ein rundherum gelungener Tag!

 

Bild des Jahres 2017

Mein Bild des Jahres 2017 trägt den Titel „Unvergessen“

Es ist entstanden auf einem Roadtrip im Oktober 2017 durch Polen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

 

 

Ich habe auch meine Gedanken dazu aufgeschrieben:

Wie stelle ich mir eine Landschaft in Polen vor? Viele Bäume, Gestrüpp, weite Wiesen, Bäche, Flussläufe, Moore, blauer Himmel. Genau so sieht es hier aus, wo ich mich gerade befinde: Auschwitz / Birkenau. Birken – Au. Diese herrlichen Bäume mit der weißen Rinde. Weiß, die Farbe der Unschuld. Die wunderbaren bunten Blätter im Herbst. Und ich stehe da, genau da wo von der SS über eine Million Menschen vernichtet wurden.

Endlos weit scheint der Lagerkomplex zu sein. Wohin das Auge blickt Baracken, Zäune, Stacheldraht, Wachtürme, Gebäudereste, vereinzelte Besuchergruppen (denn in der Weite verläuft sich so einiges) und: Birken. Daher auch der Name. Gut vorstellbar dass ein paar der größten Birken hier schon vor ~ 80 Jahren standen.

Da sehe ich hinter einem Sperrzaun einen alten Mann mit einem Trolley. Unsere Blicke treffen sich. Ein kurzes Nicken und er erwidert. Sein Blick wird kurz freundlich aufgehellt, dann geht er weiter. Doch irgendwie war da ein kurzer Moment des Verständnisses. Er, der mit dem Grauen Tür an Tür lebt, vielleicht ist er familiär betroffen? Und ich, im Klaren über den Holocaust, aber trotzdem schockiert von diesem Ausmaß hier vor Ort. Und dann Kommen solche Fragen auf wie: „hat er erkannt, dass ich Deutscher bin?“ oder dann weiter: „habe ich als Deutscher Schuld? Trage ich Verantwortung?“

Ich für mich habe dies schon längst beantwortet. Ich bin 49. Als ich geboren wurde, gab es kein 3. Reich. Ich bin also weder schuldig noch verantwortlich. Aber ich, bzw. wir haben die Verantwortung, dass diese Greueltaten niemals vergessen werden. Und deswegen ist es wichtig, dass solche Stätten wie Auschwitz erhalten bleiben und besucht werden. Und jeder sich klar macht, was da passiert ist.

Ein Innehalten im Tun. Auch wenn es nur von kurzer Dauer ist. Eine Reflexion des eigenen Handelns und eine Fragestellung: „läuft es noch in die richtige Richtung“?

Und wenn man zur Erkenntnis kommt, daß es einer Korrektur bedarf, dann den Mut haben, dies auch umzusetzen. Denn dann hat so ein Besuch im Massenvernichtungslager auch etwas Gutes.

Was haben sich die Menschen nur gedacht, als sie aus den Zügen gestiegen sind und die Birken gesehen haben?

Ich bin endlos traurig…

 

 

Hier kommt Ihr zu einer Galerie auf meinem Fotografenprofil bei flickr mit weiteren Bildern aus Auschwitz-Birkenau

https://www.flickr.com/photos/96925749@N02/albums/72157686183875442

 

Hier eine Galerie mit Bildern aus dem Stammlager in Auschwitz

https://www.flickr.com/photos/96925749@N02/albums/72157687073014021

Die Bilder sprechen für sich…

Richtung Ost und wieder zurück

Ausnutzen muss man das Wetter, den Spätsommer, die letzten Sonnenstrahlen. Über den Brückentag hinweg machte uns der Wetterbericht einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das ist halt alles kein Wunschkonzert. Aber für einen Tagesausflug gen Osten hat es dann doch gereicht. „Back to the roots“ – zumindest mütterlicherseits. 🙂

Naturlehrpfad Kladska / Glatzener Moor

Das Naturschutzgebiet Glatzener Moor ist eines der häufigste Ziele für Ausflüge der Besucher aus Marienbad, die natürliche Schönheit der Umgebung von Marienbad erkunden möchten. Kladska ist ein kleines Dorf, das aus mehreren stilvollen Gebäuden, einem  Jagdschloss und dem umliegenden einzigartigen Naturschutzgebiet Kladská/Glatzener Moor besteht.

Es ist interessant, dass dieses Naturschutzgebiet eigentlich 4 separate Gebiete umfasst: Glatzener Moor – Taiga, Glatzener Moor – Paterak, Glatzener Moor – Lysina, Glatzener Moor – Kleines Torfmoor.

Das haut einen schon echt um, was es da für eine Landschaft gibt. Und das alles relativ nah vor der Haustür und: kostenlos !!!

 

Soos

Soos ist ein bedeutendes Nationales Naturreservat im Egerbecken in Tschechien. Unter Schutz steht ein Moor, welches durch seine natürlichen Mofetten und Mineralquellen international bekannt geworden ist. Das Wort Soos bedeutet im deutschen Egerländer Dialekt Moor oder Sumpf.

Hier kostet es Eintritt, jedoch lohnt es sich in Verbindung mit den anderen Stationen. Diese Mofetten sind schon gigantisch !!!

 

Waldstein

Der Große Waldstein ist die höchste Erhebung des Waldsteinzuges im nördlichen Fichtelgebirgs-Hufeisen. Bekannt ist er vor allem durch seine Felsen in Wollsackverwitterung und seine Schlossruinen. Ein klasse Erlebnis zum Schluss der kurzen Tour.

 

 

 

 

Hoch im Norden

Wahrscheinlich den phantastischsten Urlaub der letzten Jahre erlebten wir dieses Jahr für 14 Tage ganz oben im Norden von Dänemark. Links von Skagen, unterhalb von Hirtshals liegen hinter einer Düne am Norlev Strand schön heimelig in die Landschaft geschmiedet Ferienhäuser, die gemietet werden können (man lese und staune – was es alles gitb). Man merkt schon an meinem überschwenglichem Schreibstil, wie toll dieser Urlaub gewesen ist. Aber erstmal von Anfang an:

Gebucht wurde über DAN-Center ein Ferienhaus für mind. 6 Personen und Hund, denn diesmal durfte Ann-Kathrins „Ella“ mit. Hatte sie doch schon „Dänemark-Erfahrung“ vom letzten Jahr.

Bei der Fahrtroute wichen wir von Altbewährten ab: Es ging über Potsdam nach HH, kurz vorher durch Bad Segeberg und bei Neumünster auf die A7, dann vor der Grenze runter zum Tanken und bei einem kleinen Grenzübergang rüber ins Nachbarland und von dort weiter immer weiter hoch in den Norden. Nichts war es also mit einem Abstecher nach Celle. Ergebnis der neuen Route: NULL Stau !!!

Insgesamt betrug die Fahrzeit 12,5 Stunden, wobei wir natürlich die 110 bzw 130 km/h in Dänemark einhalten mussten.

Hier kommen nun die Bilder von Norlev Strand:

Am 2. Tag besuchten wir Hirtshals, um einen Eindruck von der ganzen Gegend dort zu gewinnen, hier die Bilder davon:

 

Am dritten Tag ging es in den Zoo nach Aalborg. Hier die Bilder:

Tags drauf besuchten wir das Ozeanium in Hirtshals. Laut Werbung das größte seiner Art in Nordeuropa.

Zwischendurch vergnügten wir uns die Zeit mit dem beliebten „Fußballgolf“. Die Bilder hiervon möchte ich Euch ersparen. Nur soviel: Es hat riessig Spass gemacht, obwohl wir keine Profis sind.

Der hohe Norden Dänemarks ist so vielseitig, das hatten wir so nicht erwartet.

Im folgenden zeige ich Euch noch ein paar Galerien damit Ihr Euch weitere Eindrücke machen könnt. Vielleicht mache ich ja damit dem einen oder anderen Dänemark als Urlaubsland schmackhaft 🙂

Løkken

Lønstrup

Rubjerg Knude

Skagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gollinger Wasserfall

Gewaltiges Naturschauspiel in Golling

Im Gollinger Ortsteil Torren („torren“ romanisch: tosender Wildbach), nahe der sehenswerten spätgotischen Wallfahrtskirche St. Nikolaus, stürzt der Gollinger Wasserfall in zwei Fallstufen beeindruckende 75 Höhenmeter in die Tiefe. Der Wasserfall stellt ein besonders beliebtes Ausflugsziel und Logenplatz dar und gehört wohl zu den attraktivsten und romantischsten Naturdenkmälern des Landes. Auf einem Waldweg gelangt man direkt zum Wasserfall. Über Stufen gelangt man zum Ursprung des Wasserfalls hinauf. Das beliebte Naturschauspiel ist ein toller Tipp für einen Familienausflug!

Almwiesenweg-Wanderung

Startpunkt: Zell am Moos
Ankunftspunkt: Zell am Moos
Wegnummer: Arnika Blume
Schwierigkeitsgrad: leicht

Länge: 8.00 km
Gehzeit: 3 Stunden – 4 Stunden
Höhenunterschied: 300m
Ausrüstung: Wanderschuhe

Klingt alles ganz einfach, wenn die Angaben so stimmen würden. Die km-Angabe bezieht sich wohl auf eine Abkürzung, die Gehzeit war trotz strammen Schrittes nicht zu halten. Was solls, gefallen hat es uns allemal. Eine tolle Runde mit phantastischen Aussichten.

Frohnleichnam im Salzkammergut

Irgendwie geht es an Frohnleichnam nach Österreich. Vielleicht liegt das an der hohen Gläubigkeit in den ländlichen Regionen, auf jeden Fall aber an der wunderschönen Landschaft. Für uns immer ein willkommener Kontrast zu unserem Lieblingsziel Nordsee.

Nach einer streßfreien Anfahrt besuchten wir Salzburg.

Salzburg ist eine wunderschöne Stadt, die allerdings sehr stark auf die Geldbeutel der Besucher ausgerichtet ist. Negativ viel die hohe Anzahl der Bettler auf.

Nach einem Besuch der Festung Hohensalzburg besuchten wir auch den Zoo.

Alles in allem ein gelungener Tag.

 

Sylt 2017

Über das Jahr 2016/2017 besuchten wir für ein paar Tage die Nordseeinsel Sylt. Zur gleichen Zeit wütete das Sturmtief „Oskar“ orkanartig über das Meer. Wir hatten also alles, was uns so sehr an der See gefällt: Salzluft, Wind, Wellen, Wolken, Sonne, Regen und vor allem: WENIG MENSCHEN am Strand.