Autor: juergenstauch

Madeira – ist definitiv eine Reise wert !!!

Im Februar 2018 durfte ich im Kreise meiner Lieben meinen 50. Geburtstag feiern. Am Abend einer der beiden Feiern saßen wir im kleinen Kreis zusammen und das Gespräch kam auf Reisen und Urlaub. Schnell waren wir uns innerhalb der Familie einig auf ein Reiseziel in 2019 und auch recht schnell wurden wir mit unseren Freunden Mario und Silke einig auf Madeira.

Wanderurlaub sollte es werden. Kein Herumliegen am Strand, sondern richtig dem Körper was abverlangen.

Also gut – einverstanden.

Um die Wandertouren hat sich Silke gekümmert (auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür).

Untergekommen sind wir im Norden der Insel im Hotel Estalagem do Mar in Sao Vicente. Dieses Hotel ist von uns uneingeschränkt zu empfehlen. Da es im Norden liegt, eignet es sich besonders als Startpunkt für die vielen Wanderungen. Im Übrigen ist ein Mietwagen ein „Muss“.

Im weiteren Verlauf zeige ich mehrere Galerien von Bildern dieses traumhaften Urlaubes, der unserer Kondition einiges abverlangte aber dennoch: Diese Vielfalt dieser wunderschönen Insel zu erleben, war uns bei gigantischem Wetter vergönnt.

Rundweg von Boaventura

Sao Lourenco

Neptuns Finger / Ponta do Pargo / Porto Moniz

Funchal

 

Ribeiro Frio / Weg zur Hochebene Feiteiras de Baixo /Porto Cruz und Santana

Levada Do Norte

Cabo Girao und Camara de Lobos

 Pico Ruivo do Paul, Hochebene Paul do Serra und Stink.Lorbeer bei Forsthaus Fanal, Jardim do Mar und Paul do Mar

Lagoa do Vento

Diese Insel ist zu jeder Zeit eine Reise wert. Leider scheut uns Wenigflieger die lange Flugzeit, um im Moment eine 2. Reise dorhin zu planen.

Wandern im Harz

Die Wanderschuhe eingepackt und ab in den Harz. Zur Ilse. Watt willse? War eine richtig tolle Tour mit herrlichen Aussichten und einem phantastischen Wetter. Am nächsten Tag dann noch eine Tour unterhalb des Brockens und am Nachmittag wieder nach Hause. Wiederholungsfaktor.

Hamburg – (m)eine Perle

Zum wiederholten Mal besuchte ich die Hansestadt. Es ist einfach eindrucksvoll, dieses Miteinander von Hafen und Stadt zu erleben. Wie geschaffen ist dann natürlich die „Hafencity“ zu einem Ausflug mit der Kamera. Danke nochmals an den „Fotofreak“ Michael Drügg, der mit mir losgezogen ist, um zum Abschluß ein köstliches Mahl im „Fischbeisl“ zu genießen. Ein rundherum gelungener Tag!

 

Bild des Jahres 2017

Mein Bild des Jahres 2017 trägt den Titel „Unvergessen“

Es ist entstanden auf einem Roadtrip im Oktober 2017 durch Polen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

 

 

Ich habe auch meine Gedanken dazu aufgeschrieben:

Wie stelle ich mir eine Landschaft in Polen vor? Viele Bäume, Gestrüpp, weite Wiesen, Bäche, Flussläufe, Moore, blauer Himmel. Genau so sieht es hier aus, wo ich mich gerade befinde: Auschwitz / Birkenau. Birken – Au. Diese herrlichen Bäume mit der weißen Rinde. Weiß, die Farbe der Unschuld. Die wunderbaren bunten Blätter im Herbst. Und ich stehe da, genau da wo von der SS über eine Million Menschen vernichtet wurden.

Endlos weit scheint der Lagerkomplex zu sein. Wohin das Auge blickt Baracken, Zäune, Stacheldraht, Wachtürme, Gebäudereste, vereinzelte Besuchergruppen (denn in der Weite verläuft sich so einiges) und: Birken. Daher auch der Name. Gut vorstellbar dass ein paar der größten Birken hier schon vor ~ 80 Jahren standen.

Da sehe ich hinter einem Sperrzaun einen alten Mann mit einem Trolley. Unsere Blicke treffen sich. Ein kurzes Nicken und er erwidert. Sein Blick wird kurz freundlich aufgehellt, dann geht er weiter. Doch irgendwie war da ein kurzer Moment des Verständnisses. Er, der mit dem Grauen Tür an Tür lebt, vielleicht ist er familiär betroffen? Und ich, im Klaren über den Holocaust, aber trotzdem schockiert von diesem Ausmaß hier vor Ort. Und dann Kommen solche Fragen auf wie: „hat er erkannt, dass ich Deutscher bin?“ oder dann weiter: „habe ich als Deutscher Schuld? Trage ich Verantwortung?“

Ich für mich habe dies schon längst beantwortet. Ich bin 49. Als ich geboren wurde, gab es kein 3. Reich. Ich bin also weder schuldig noch verantwortlich. Aber ich, bzw. wir haben die Verantwortung, dass diese Greueltaten niemals vergessen werden. Und deswegen ist es wichtig, dass solche Stätten wie Auschwitz erhalten bleiben und besucht werden. Und jeder sich klar macht, was da passiert ist.

Ein Innehalten im Tun. Auch wenn es nur von kurzer Dauer ist. Eine Reflexion des eigenen Handelns und eine Fragestellung: „läuft es noch in die richtige Richtung“?

Und wenn man zur Erkenntnis kommt, daß es einer Korrektur bedarf, dann den Mut haben, dies auch umzusetzen. Denn dann hat so ein Besuch im Massenvernichtungslager auch etwas Gutes.

Was haben sich die Menschen nur gedacht, als sie aus den Zügen gestiegen sind und die Birken gesehen haben?

Ich bin endlos traurig…

 

 

Hier kommt Ihr zu einer Galerie auf meinem Fotografenprofil bei flickr mit weiteren Bildern aus Auschwitz-Birkenau

https://www.flickr.com/photos/96925749@N02/albums/72157686183875442

 

Hier eine Galerie mit Bildern aus dem Stammlager in Auschwitz

https://www.flickr.com/photos/96925749@N02/albums/72157687073014021

Die Bilder sprechen für sich…

Richtung Ost und wieder zurück

Ausnutzen muss man das Wetter, den Spätsommer, die letzten Sonnenstrahlen. Über den Brückentag hinweg machte uns der Wetterbericht einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das ist halt alles kein Wunschkonzert. Aber für einen Tagesausflug gen Osten hat es dann doch gereicht. „Back to the roots“ – zumindest mütterlicherseits. 🙂

Naturlehrpfad Kladska / Glatzener Moor

Das Naturschutzgebiet Glatzener Moor ist eines der häufigste Ziele für Ausflüge der Besucher aus Marienbad, die natürliche Schönheit der Umgebung von Marienbad erkunden möchten. Kladska ist ein kleines Dorf, das aus mehreren stilvollen Gebäuden, einem  Jagdschloss und dem umliegenden einzigartigen Naturschutzgebiet Kladská/Glatzener Moor besteht.

Es ist interessant, dass dieses Naturschutzgebiet eigentlich 4 separate Gebiete umfasst: Glatzener Moor – Taiga, Glatzener Moor – Paterak, Glatzener Moor – Lysina, Glatzener Moor – Kleines Torfmoor.

Das haut einen schon echt um, was es da für eine Landschaft gibt. Und das alles relativ nah vor der Haustür und: kostenlos !!!

 

Soos

Soos ist ein bedeutendes Nationales Naturreservat im Egerbecken in Tschechien. Unter Schutz steht ein Moor, welches durch seine natürlichen Mofetten und Mineralquellen international bekannt geworden ist. Das Wort Soos bedeutet im deutschen Egerländer Dialekt Moor oder Sumpf.

Hier kostet es Eintritt, jedoch lohnt es sich in Verbindung mit den anderen Stationen. Diese Mofetten sind schon gigantisch !!!

 

Waldstein

Der Große Waldstein ist die höchste Erhebung des Waldsteinzuges im nördlichen Fichtelgebirgs-Hufeisen. Bekannt ist er vor allem durch seine Felsen in Wollsackverwitterung und seine Schlossruinen. Ein klasse Erlebnis zum Schluss der kurzen Tour.

 

 

 

 

Hoch im Norden

Wahrscheinlich den phantastischsten Urlaub der letzten Jahre erlebten wir dieses Jahr für 14 Tage ganz oben im Norden von Dänemark. Links von Skagen, unterhalb von Hirtshals liegen hinter einer Düne am Norlev Strand schön heimelig in die Landschaft geschmiedet Ferienhäuser, die gemietet werden können (man lese und staune – was es alles gitb). Man merkt schon an meinem überschwenglichem Schreibstil, wie toll dieser Urlaub gewesen ist. Aber erstmal von Anfang an:

Gebucht wurde über DAN-Center ein Ferienhaus für mind. 6 Personen und Hund, denn diesmal durfte Ann-Kathrins „Ella“ mit. Hatte sie doch schon „Dänemark-Erfahrung“ vom letzten Jahr.

Bei der Fahrtroute wichen wir von Altbewährten ab: Es ging über Potsdam nach HH, kurz vorher durch Bad Segeberg und bei Neumünster auf die A7, dann vor der Grenze runter zum Tanken und bei einem kleinen Grenzübergang rüber ins Nachbarland und von dort weiter immer weiter hoch in den Norden. Nichts war es also mit einem Abstecher nach Celle. Ergebnis der neuen Route: NULL Stau !!!

Insgesamt betrug die Fahrzeit 12,5 Stunden, wobei wir natürlich die 110 bzw 130 km/h in Dänemark einhalten mussten.

Hier kommen nun die Bilder von Norlev Strand:

Am 2. Tag besuchten wir Hirtshals, um einen Eindruck von der ganzen Gegend dort zu gewinnen, hier die Bilder davon:

 

Am dritten Tag ging es in den Zoo nach Aalborg. Hier die Bilder:

Tags drauf besuchten wir das Ozeanium in Hirtshals. Laut Werbung das größte seiner Art in Nordeuropa.

Zwischendurch vergnügten wir uns die Zeit mit dem beliebten „Fußballgolf“. Die Bilder hiervon möchte ich Euch ersparen. Nur soviel: Es hat riessig Spass gemacht, obwohl wir keine Profis sind.

Der hohe Norden Dänemarks ist so vielseitig, das hatten wir so nicht erwartet.

Im folgenden zeige ich Euch noch ein paar Galerien damit Ihr Euch weitere Eindrücke machen könnt. Vielleicht mache ich ja damit dem einen oder anderen Dänemark als Urlaubsland schmackhaft 🙂

Løkken

Lønstrup

Rubjerg Knude

Skagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gollinger Wasserfall

Gewaltiges Naturschauspiel in Golling

Im Gollinger Ortsteil Torren („torren“ romanisch: tosender Wildbach), nahe der sehenswerten spätgotischen Wallfahrtskirche St. Nikolaus, stürzt der Gollinger Wasserfall in zwei Fallstufen beeindruckende 75 Höhenmeter in die Tiefe. Der Wasserfall stellt ein besonders beliebtes Ausflugsziel und Logenplatz dar und gehört wohl zu den attraktivsten und romantischsten Naturdenkmälern des Landes. Auf einem Waldweg gelangt man direkt zum Wasserfall. Über Stufen gelangt man zum Ursprung des Wasserfalls hinauf. Das beliebte Naturschauspiel ist ein toller Tipp für einen Familienausflug!

Almwiesenweg-Wanderung

Startpunkt: Zell am Moos
Ankunftspunkt: Zell am Moos
Wegnummer: Arnika Blume
Schwierigkeitsgrad: leicht

Länge: 8.00 km
Gehzeit: 3 Stunden – 4 Stunden
Höhenunterschied: 300m
Ausrüstung: Wanderschuhe

Klingt alles ganz einfach, wenn die Angaben so stimmen würden. Die km-Angabe bezieht sich wohl auf eine Abkürzung, die Gehzeit war trotz strammen Schrittes nicht zu halten. Was solls, gefallen hat es uns allemal. Eine tolle Runde mit phantastischen Aussichten.